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Einzelinformationen zur Grundstufe:
Zum Inhalt:
Wir werden in diesem Ausbildungsgang trainieren, wie der Kontakt zu Kindern und Jugendlichen so gestaltet werden kann, daß diese zu Verhaltensänderungen und anderen Qualitäten der Beziehungsaufnahme kommen können. Wie verhalten wir uns gegenüber mehr oder weniger auffälligen Kindern und Jugendlichen in Konfliktsituationen? Wir werden hierzu Haltungen und Techniken für die Bereiche Erziehung, Heilpädagogik und Psychotherapie üben. In der heilpädagogischen und therapeutischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen spielt die Sprache zwar eine gewisse, aber nicht die zentrale Rolle. Für die Kinder- und Jugendlichenspielpsychotherapie werden wir so auch trainieren, wie im Medium Spiel (Regel-, Konstruktions-, Rollenspiel,...) mit dem Kind im personzentriertem Sinne interagiert werden kann.
Dazu werden wir viel mit Spielzeug üben und experimentieren. Es kann so praktisch erfahren werden, in welcher Weise einzelne Spielhandlungen Ausdruck von innerem Erleben und von Beziehungsbotschaften darstellen. Wie lauten die „Antworten“ der Erwachsenenperson im Medium des Spiels? Wie gestaltet sie im Spiel die personzentrierte Beziehung? Dies probieren wir praktisch und machen erlebbar, welche Handlungsregeln und -techniken gut sind und was sie für die Beziehung bedeuten.
Professionelle Kompetenz am Ende der Grundstufe:
Am Ende der Grundstufe werden Sie das Grundrepertoire der Interventionen beherrschen und in Praxissituationen anwenden können. Sie würden an diesem Punkt personzentrierte Spielpsychotherapien unter Supervision und in weiterem Ausbildungskontext beginnen können. In erzieherischen, schulischen oder heilpädagogischen Kontexten ist die Grundstufen-Ausbildung in sich sinnvoll und zunächst gut ausreichend, um deutlich effektiver, stressärmer, in den Selbst- und Fremd-Wahrnehmungen deutlich differenzierter und in den Handlungsmöglichkeiten deutlich erweitert arbeiten zu können. Sie hätten die Option, es mit der Grundstufen-Ausbildung zu belassen, oder evtl. auch nach einer Pause fortzusetzen. Kursteilnehmer empfinden in aller Regel die Ausbildung auch als eine eindrückliche persönliche Bereicherung.
Zum Organisatorischen:
Der gesamte Ausbildungsgang findet in Form von Blockveranstaltungen statt, die zum Teil auch Werktage mit einbeziehen. Die Termine sind aber so konzipiert, daß sie auch „LehrerInnen-geeignet“ sind. Insgesamt werden 200 Ausbildungsstunden (à 45 Minuten) absolviert. An den Kurstagen werden wir voraussichtlich von ca. 9 bis ca. 18 Uhr arbeiten (natürlich mit einer Mittagspause), das sind 10 Ausbildungsstunden. Die Gesamtdauer des Kurses wird ca. 18 Monate betragen.
Zulassungsvoraussetzung: a) Abgeschlossene Berufsausbildung in einem psychosozialen Beruf, b) Professionelle Tätigkeit (ggf. auch stundenweise und/oder ehrenamtlich) in der psychosozialen Versorgung mit Kindern oder Jugendlichen.
Besonderheiten der verkürzten Form:
Der Umfang beträgt nur 120 Stunden, die Gesamtdauer 15 Monate. Zusätzliche Zulassungsvoraussetzung: Abgeschlossene gf- oder gt-Grund-Ausbildung oder ähnliche Qualifikation.
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