Aufbaustufe

Einzelinformationen zur Aufbaustufe:

Zum Inhalt:

Die Elternarbeit, u.a. der Erstkontakt und die diagnostische Phase, stellen zunächst ein zentrales Übungsfeld dar. Wie verhalte ich mich im Kontakt, wie gestalte ich die Beziehung. Wir werden das Interaktionsverhalten mit verschiedenartigen Elterntypen und in verschiedenen Kontexten trainieren. Auch werden wir uns dann praktisch mit den Möglichkeiten der Diagnostik, der Maßnahmenplanung usw. befassen. Weitere Themen sind schwierigere und speziellere Situationen im Dauerkontakt mit dem Kind/Jugendlichen und den Eltern, spezielle Störungen und ihr Umgang damit, sowie die Gruppenarbeit und Gruppenpsychotherapie. Auch in der Aufbaustufe werden wir viel praktisch Üben und Erproben. Die Supervision konkreter Fälle der Teilnehmer wird ein zunehmendes Gewicht erhalten.

Professionelle Kompetenz am Ende der Aufbaustufe:

Sie werden befähigt, personzentrierte Therapien und Beratungen mit Kindern/Jugendlichen und mit Eltern im Rahmen eines Teamverbundes und/oder im Kontakt mit anderen Berufsgruppen selbständig durchzuführen.

Zum Organisatorischen:

Der Ausbildungsgang findet zum Teil in Form von Blockveranstaltungen statt, die auch Werktage miteinbeziehen. Die Termine sind aber so konzipiert, daß sie auch „LehrerInnen-geeignet“ sind. Insgesamt werden 200 Ausbildungsstunden (à 45 Minuten) mit Ausbildern absolviert. Hinzu kommen jedoch mindestens weitere 50 Stdn. kollegiale Supervision. Das heißt: die Ausbildungsgruppe (oder Teilgruppen) trifft sich ohne Ausbilder zur kollegialen Fallbesprechung. Außerdem ist eine „eigene Einzeltherapie“ von mindestens 25 Stdn. bei einem anerkannten Therapeuten zu absolvieren. (Hierbei entstehen nennenswerte Kosten unabhängig von den Gebühren des Institutes). Die Gesamtdauer des Kurses wird ca. 24 Monate betragen.

Zulassungsvoraussetzung:

a) Abgeschlossene Berufsausbildung in einem psychosozialen Beruf, b) Professionelle Tätigkeit (ggf. auch stundenweise und/oder ehrenamtlich) in der psychosozialen Versorgung mit Kindern oder Jugendlichen.